Zum 100. Geburtstag Trude Simonsohn

Zum 100. Geburtstag
Dank an Trude Simonsohn

Am 25. März 1921 in Olmütz in der früheren Tschechoslowakei geboren, wurde Trude Simonsohn in Frankfurt/Main seit Ende der 1970er Jahre zu einem Leuchtturm der aktiven Erinnerung an Widerstand und Überleben des Nazi-Regimes. Nachdem sie mit ihrem Ehemann, dem späteren, schon 1977 verstorbenen Sozialpädagogen Berthold Simonsohn, die Konzentrationslager Theresienstadt und Auschwitz überlebt hatte, wurde die Frankfurter Ehrenbürgerin zu einer prägenden Persönlichkeit der Erinnerungsarbeit vor allem in Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern. In ungezählten Begegnungen berichtete sie von ihren eigenen Erfahrungen. Eine Ihrer Botschaften lautete: „Zu jedem Unrecht sofort Nein sagen!“ Im Juli 2014 hatten wir das Glück, sie in der Bertolt-Brecht-Schule zu einem dieser eindrucksvollen Zeitzeugengespräche – zusammen mit ihrer Freundin Elisabeth Abendroth – zu Gast zu haben.

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Trude Simonsohn in der Bertolt-Brecht-Schule Darmstadt, Juli 2014 (Foto: Ulrike Landzettel)

Wir grüßen Trude Simonsohn aus Darmstadt mit tief empfundenem Danke und mit herzlichen Wünschen für ihr Wohlergehen.

Darmstädter Geschichtswerkstatt e.V. – Bertolt-Brecht-Geschichtswerkstatt

 

Hinweis zur Lebensgeschichte und zum Wirken von Trude Simonsohn: s. FR 25. März 2021, S. F 9;
https://www.hessenschau.de/kultur/zum-100-geburtstag-von-trude-simonsohn-zu-jedem-unrecht-sofort-nein-sagen,100-geburtstag-trude-simonsohn-100.html; als Buch: Trude Simonsohn mit Elisabeth Abendroth: Noch ein Glück. Erinnerungen, Göttingen 2014