Darmstadt als Industriestadt

Nächster Termin:

  • 26.04.2015, 14 Uhr

    20.04.2015, 14 Uhr

     

    Für Gruppen bieten wir gerne Termine nach Vereinbarung an. Kontakt: 719653.

     

    -------

     

     

     

Darmstadt als Industriestadt - Arbeit und Alltag um 1900


Darmstadt, die einstige Residenzstadt und Hauptstadt des Großherzogtums Hessen, erwarb sich Ende des 19. Jahrhunderts den Ruf als "Stadt im Walde" und "Stadt der Künste". Die Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe entwickelte sich zum Zentrum des Jugendstils und erreichte dadurch weltweite Beachtung.
Wie aber war es um das wirtschaftliche und soziale Fundament der modernen Stadtentwicklung bestellt, die diesen Höhepunkt der jüngeren Stadtgeschichte ermöglicht hat? Zwischen 1800 und 1900 waren in Darmstadt zahlreiche große und kleinere Industriebetriebe entstanden; die Einwohnerzahl der Stadt hatte sich in diesem Zeitraum fast verzehnfacht. Mit welcher Wirtschafts- und Strukturpolitik reagierte die Stadtregierung auf diese Entwicklung und welche Auswirkungen hatte dies auf das Leben der Bewohner Darmstadts? Wo und wie entstanden neue Wohn- und Industriequartiere, eine moderne Infrastruktur? Welchen Anteil hatte dabei die Technische Hochschule und welche Forderungen und Lösungen zur "sozialen Frage" standen auf der Tagesordnung?
Dieser Stadtrundgang zeigt, dass es jenseits des Glanzes von großherzöglicher Residenz und Künstlerkolonie noch ein anderes Bild von Darmstadt gab: das einer pulsierenden Industriestadt. Der Rundgang führt zu Orten, an denen diese Stadtentwicklung nachvollzogen werden kann.

Dieser Stadtrundgang ist das Ergebnis eines Ausstellungsprojekts, welches im Jahr 2000 im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums der Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte der TU Darmstadt erarbeitet wurde.

Der Rundgang beginnt beim Brunnen am Luisenplatz (Nordseite, vor dem Regierungspräsidium) und dauert 2 bis 2,5 Stunden. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro (ermäßigt: 3 Euro) pro Person. Ein Begleitheft ist gegen 2,50 Euro Schutzgebühr erhältlich.