Widerstand und Verfolgung

Nächster Termin:

  • 27.09.2015, 14 Uhr

     

    Für Gruppen bieten wir gerne Termine nach Vereinbarung an. Kontakt: 06151-719653.

     

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Widerstand und Verfolgung in Darmstadt in der Zeit des Nationalsozialismus


Massenkundgebungen, ein Fackelzug durch Berlin, der brennende Reichstag, Hakenkreuzfahnen. Später dann Reichsparteitage in Nürnberg, brennende Synagogen, Goebbels' "Sportpalast-Rede" in Berlin, der Torbogen von Auschwitz.
Dies sind typische Bilder, die einem in den Sinn kommen, wenn man an die NS-Diktatur 1933–1945 denkt.
Aber wie sah es damals in unserer Heimatstadt aus? Wie vollzog sich die Machtübernahme der Nazis in Darmstadt, der damaligen Hauptstadt des "Volksstaates Hessen"? Wer waren die Protagonisten, wer leistete Widerstand und wie? Wie erfolgten Diskriminierung und Verfolgung im Darmstädter Alltag? Kurzum: wie bekamen Darmstadts Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur die NS-Herrschaft zu spüren?
Diesen Fragen wollen wir auf diesem Stadtrundgang nachgehen.
Der Rundgang führt an Orte und erinnert an Ereignisse und Personen, die für Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus in Darmstadt exemplarisch sind. Er führt die Taten des NS-Regimes und seiner Täter, ebenso den Leidensweg der Opfer und den Mut der wenigen, die Widerstand leisteten, auf lokaler Ebene vor Augen.

Die Konzeption des Stadtrundganges wurde in den 1990er Jahren von der "Arbeitsgemeinschaft Geschichte vor Ort Darmstadt" (Darmstädter Geschichtswerkstatt e.V. und Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Darmstadt) entwickelt und stellt seit 1998 die Grundlage des von der Stadt Darmstadt getragenen Projekts "Darmstädter Geschichtsrundgang 1933-1945" dar. Im Rahmen dieses Projektes wurden auch Informationstafeln bei den Stationen angebracht. Die teilweise nicht mehr lesbaen Tafeln wurden im Herbst 2011 durch die Stadt fast vollständig erneuert.

Außerdem sind die Stationen des Rundganges neuerdings im virtuellen Stadtplan der Stadt Darmstadt verzeichnet.

Der Rundgang beginnt beim Brunnen am Luisenplatz (Nordseite, vor dem Regierungspräsidium) und dauert 2 bis 2,5 Stunden. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro (ermäßigt: 3 Euro) pro Person. Ein Begleitheft ist gegen 2,50 Euro Schutzgebühr erhältlich.