Alltagsgeschichte

Dieser Begriff kennzeichnet das Bemühen der Geschichtswerkstätten, die Ebene der regionalen und lokalen Geschichte – im Unterschied zwar zu der überregionalen ("großen") Geschichte, gleichwohl im Zusammenhang mit ihr – zu erforschen und im jeweils möglichen Rahmen publik zu machen . Es geht um Erforschung und Vermittlung der „Geschichte von unten“, um das Bemühen, „das Leben und Denken der einfachen Menschen aufzudecken und sie vor der ‚ungeheuren Herablassung’ der Nachwelt zu retten“ (Hobsbawm).

Beispiele sind:

  • Arbeits- und Lebensbedingungen der in den Jahrzehnten der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts nach Darmstadt zugewanderten Arbeitnehmer und ihrer Familien
  • Persönliche Erfahrung der beginnenden Diskriminierung von Juden im Lebensalltag nach 1933
  • Lebensbedingungen in Darmstadt lebenden MigrantInnen
  • Pädagogische Projekte „der 1968er“ in Darmstadt

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